Der «Guide for NewBerliner» ist ein Konzept für eine Smartphone-App, die Geflüchtete in der ersten Zeit in Berlin unterstützt.

Was sie einzigartig macht: Geflüchtete und Akteure aus der Flüchtlingshilfe haben sie gemeinsam konzipiert und werden sie in einem kollaborativen Prozess weiterentwickeln.
Es geht um nicht weniger, als die praktische Erforschung kollaborativer Arbeitsprozesse und die Entwicklung einer transkulturell verständlichen visuellen Sprache.

Dafür und die Entwicklung der Redaktion, der Kreation und Programmierung – benötigen
wir eure Unterstützung.

Unsere Vision

Unsere Vision ist es in einer nachhaltigen, offenen und kollaborativen Stadt zu leben – einer Stadt des guten Lebens. Gutes Leben bedeutet: gutes Miteinander. Das fängt beim Ankommen an und setzt sich in der Gestaltung unserer Beziehungen fort.
In den wenigsten aktuellen Kunst- oder Designprojekten zum Flüchtlings-Thema werden die Geflüchteten und die Unterstützer selbst zu Akteuren, sondern sind vielmehr Statisten oder Repräsentanten von Authentizität. Ebenso werden die bisherigen digitalen Designlösungen oft an ihnen vorbei, statt mit ihnen entwickelt und sie sind selten nachhaltig durchdacht. Wir wollen das anders machen und unseren Teil zum offenen, kollaborativen und nachhaltigen Berlin beitragen.

Co-Design-workshop für das Guide-Konzept

Der Guide for NewBerliner soll mit Geflüchteten und AltBerlinern einen Prozess zur Entwicklung neuer Formen des Zusammenlebens in einer, transkulturellen Stadt anstoßen. App-Design als Mittel der künstlerisch-gestalterische Forschung Wir forschen durch Kunst&Design darüber wie transkulturelle, kollaborative Prozesse gestaltet werden. Dabei wollen wir eine transkulturell verständliche visuelle Sprache finden, für eine Zielgruppe (Geflüchtete), die an kulturellen und sozialen Hintergründen kaum vielfältiger sein könnte.

Wir arbeiten nicht nur für, sondern mit Diversität

Wir gestalten eine Rahmenstruktur, einen sozialen Raum, wo wir gemeinschaftlich mit den vielfältigen Akteuren aus dem Feld «Flucht und Asyl» Designlösungen schaffen. Wir wollen dabei die Diversity unter den Akteuren stärken, indem wir freien Spielraum für Dialoge und vielfältige Perspektiven lassen. Die Menschen, Beziehungen und Wirkungsgefüge stehen bei uns im Vordergrund, nicht die Technik. Neben der inhaltlichen Qualität der Informationen, hat es für uns große Bedeutung woher das Wissen kommt, wie es generiert wird, welche Beziehungen dabei entstehen und welche Wirkung es hat.

Co-Design workshop für das Guide-Konzept

Bottom-Up ist für uns nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung

Wir wollen die sehr unterschiedlichen Akteursgruppen in allen Schritten des Innovationsprozesses auf Augenhöhe mit einbeziehen. Deshalb entwickeln wir Inhalte, Design und Programmierung miteinander parallel, um adhoc funktionsfähige Prototypen zu erhalten, die wir sofort mit den Teilhabern testen und im nächsten Schritt verbessern und erweitern können. Das ermöglicht es auch Personen ohne technischen Hintergrund zu involvieren. Im kollaborativen Entstehungsprozess der App können die Teilnehmer zu Teilhabern werden, die sich als Teil einer Community verstehen und «ihre» App auch nachhaltig aktuell halten und gegebenenfalls weiterentwicklen.

Guide-for-NewBerliner_10

Wir glauben, wenn wir in einer offenen, kollaborativen und nachhaltigen Welt leben
wollen, dann sorgen wir am besten dafür in dem wir auf offene, kollaborative und nachhaltige
Art und Weise arbeiten und gestalten.

Schaut die nächsten Tage mal wieder auf diese Seite.
Wir werden hier mehr posten und euch noch mehr Details von unserem Projekt berichten, mehr Einblicke geben.
Wer wir sind, was wir getan haben und die nächsten Schritte die wir tun werden.
Und natürlich was uns die Menschen, die täglich mit dem Thema zu tun haben auf unsere Fragen sagen, die wir an sie haben, um das Projekt einen Erfolg werden zu lassen…